Bifos Zeitzeug*innen

Mein Leben. Meine Geschichte. Meine Selbstbestimmung.

50 Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, die selber mit einer Behinderung leben, erzählen aus ihrem Leben und zeichnen so die Geschichte der Selbstbestimmt Leben Bewegung seit den 1950-er Jahren nach. Das Projekt: Mein Leben, Meine Geschichte(n), Meine Selbstbestimmung - Zeitzeugen mit Behinderung erzählen -  möchte die persönlichen und politischen Meilensteine der Behindertenbewegung aufzeichnen und so für kommende Generationen lebendig erhalten.

Gemeinsam mit den Behindertenbeauftragten in Bund, Ländern und Kommunen, der Bundeszentrale für politische Bildung und dem Zeitzeugenportal „Das Gedächtnis der Nation“ u.a. will bifos e.V. eine geschichtliche Leerstelle mit diesem Projekt füllen.

Wir denken, dass sich diese Zeitzeugeninterviews ausgezeichnet für einen Prozess der Bewusstseinsbildung eignen, insbesondere, weil auf heutigen Zeitzeugenportalen die (Auto)biografien von behinderten Menschen noch nicht vorkommen.  Viele Aktivistinnen und Aktivisten der Behindertenbewegung werden interviewt, um ihre Erlebnisse, Erfahrungen und Erkenntnisse zu dokumentieren. 

Es geht uns um das Bewahren des Erlebten und um eine  „Lernerfahrung“ für das Heutige und Zukünftige.

Erzählen Sie uns Ihre Lebensgeschichte(n) der Selbstbestimmung mit Ihren ganz persönlichen behinderungspolitischen Meilensteinen und bereichern Sie mit Ihrem Beitrag / Gesicht eine wachsende inklusive Gesellschaft und deren Geschichtsbild.

Barbara Vieweg und Andreas Brüning

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Kontakt

Adresse:
Bildungs- und Forschungsinstitut zum Selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) e. V.
Samuel-Beckett-Anlage 6
34119 Kassel

eMail:
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Telefon:
+49 (0)561 728853 40

Fax:
+49 (0)3641 396252

Geschäftsführung: Barbara Vieweg
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Tel: +49 (0)3641 776902

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Inhaltliche Verantwortung
bifos e. V
Samuel-Beckett-Anlage 6
34119 Kassel
Fon: +49 (0)561 728853 40

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bifos.e.V.
Benjamin Bechtle
Samuel-Beckett-Anlage 6
34119 Kassel
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Fon: +49 (0)721 75406223

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Zeitzeuginnen

Auf den Nachfolgenden Seiten finden Sie die Interviews unserer ZeitzeugInnen.

Veranstaltung: Oral History (erzählte Geschichte) – Selbstbestimmung und die Kunst des Erinnerns

Anfang:   22.05.2017  14.00 Uhr
Ende:       22.05.2017  18.00 Uhr

Von den Anfängen eines Systems öffentlicher Fürsorge über den Aufbruch einer Selbstbewusstsein entwickelnden Selbsthilfe „Behinderter“ bis zur Ratifizierung der Behindertenrechts-Konvention der Vereinten Nationen haben engagierte Menschen mit und ohne Behinderungen in Deutschland viel bewegt. Der Weg hinein in die von umfassender selbstbestimmter Teilhabe gekennzeichnete inklusive Gesellschaft war nicht leicht - und er ist noch lange nicht zu Ende gegangen. Es gibt viel zu tun. Aber es gibt auch Vieles, worauf es sich zurückzublicken lohnt.

Seit Ende 2014 hat das Zeitzeugenprojekt des bifos e.V. in Kooperation mit dem Verein Gedächtnis der Nation e.V. sowie der Bundeszentrale für Politische Bildung eine Vielzahl von Zeitzeugeninterviews aufgezeichnet, in denen die Lebenswege politisch aktiver Menschen mit Behinderungen dokumentiert werden. Entstanden sind 50 audio-  und 18 audiovisuelle Dokumente, die die zentralen behindertenpolitischen Meilensteine zwischen 1960 und 2016 aufgreifen und die Selbstbestimmt-Leben-Bewegung als politischen Akteur reflektiert. Weitere Informationen zum bifos-Zeitzeugenprojekt finden Sie unter: http://zeitzeugen-projekt.de

In einer gemeinsamen Veranstaltung der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen und des bifos e.V. Bildungs- und Forschungsinstitut zum selbstbestimmten Leben Behinderter gehen wir der Frage nach, welche Bedeutung einer lebendigen Erinnerungskultur im Mehr-Generationen-Prozess des inklusiven Umbaus unserer Gesellschaft zukommt und wie sich gerade erzählte Geschichte in ein kollektives Gedächtnis der Behindertenbewegung einbringt.

Anhand von Ausschnitten aus den Zeitzeugeninterviews, Best-Practice-Beispielen und Podiumsgesprächen diskutieren die Teilnehmer*innen über Oral History, Selbstbestimmung und die Bedeutung von Zeitzeugengesprächen für die kulturelle Teilhabe heute und morgen.

Unter anderen mit: Verena Bentele, Barbara. Vieweg, Jörg von Bilavsky, Ottmar Miles-Paul, Andreas Brüning, dem Musiker Hans-Reiner Bönning und dem Berliner Theater der Erfahrungen. Moderation: Dr. Sigrid Arnade.

 
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Adresse
Kleisthaus
Mauerstraße  53
10117 Berlin

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Karl-Josef Fassbender

Karl-Josef Faßbender, 1954 in Neuss am Rhein geboren, leidet seit frühester Kindheit an spinaler Muskelatrophie und ist auf einen Rollstuhl angewiesen. Seine Schulzeit verbrachte er zunächst im Elternhaus, später in verschiedenen betreuten Wohneinrichtungen bis zur Selbständigkeit. Er war der erste Behinderte im Rheinland mit 24-Stunden-Assistenz und beschäftigt sich mit den Gestaltungsräumen des Modells Persönliche Assistenz. Er ist studierter Diplom-Pädagoge und Beauftragter für Studierende mit Behinderung oder chronischer Erkrankung an der Universität Köln.

Das ganze Interview finden Sie hier als PDF

Dieses Interview wurde geführt von Asiye Külekci.